Schallisolation & Akustik-Optimierung im Industriebereich
Kompressoren, Ventilatoren, CNC-Anlagen und Produktionsmaschinen erzeugen Luft- und Körperschall über einen grossen Frequenzbereich. Wir analysieren Quelle und Übertragungswege und kombinieren Einhausung, Entkopplung, Schalldämpfung und Raumakustik zu einer betrieblich funktionierenden Lösung.
Typische Lärmquellen
| Anlage | typischer Charakter | geeignete Massnahmen |
|---|---|---|
| Kompressoren | kontinuierliches Brummen, oft tieffrequent | Einhausung, Lüftungsschalldämpfer, Entkopplung |
| CNC / Fräsen | breitbandig, teils hochfrequent und tonhaltig | Maschinenhaube, Absorption, Schwingungsanalyse |
| Schleifen / Sägen | hohe Frequenzen und Impulsanteile | Einhausung, lokale Abschirmung, Hallenabsorption |
| Ventilatoren | tonale Anteile, Luft- und Körperschall | Schalldämpfer, flexible Anschlüsse, Lagerung |
| Pumpen | mechanische Schwingungen und Rohrleitungsübertragung | elastische Lagerung, Rohrentkopplung, Kapselung |
Nicht jede dB-Reduktion entsteht durch dieselbe Massnahme
Bei Luftschall helfen schwere und dichte Hüllen. Bei Körperschall muss die mechanische Kopplung reduziert werden. Bei langen Nachhallzeiten in Hallen braucht es zusätzlich ausreichend Absorption. Werden diese Mechanismen verwechselt, entstehen teure Massnahmen mit geringer Wirkung.
Schallschutz-Hauben und Einhausungen
- ausreichende Flächenmasse und mehrschaliger Aufbau
- akustisch wirksame Innenbekleidung
- Schalldämpfer für Zu- und Abluft
- Wartungstüren mit geeigneter Dichtung
- entkoppelte Maschinen- und Rohranschlüsse
- Brandschutz, Temperatur und Explosionsschutz projektspezifisch berücksichtigen
Raumakustik in Produktionshallen
In grossen Hallen führen Beton, Stahl und harte Maschinenflächen zu langen Nachhallzeiten. Dadurch addieren sich viele Quellen zu einem hohen Grundpegel. Deckenbaffles, Deckensegel und robuste Wandabsorber reduzieren die reflektierte Schallenergie und verbessern Kommunikation sowie Warnsignalwahrnehmung.
Arbeitsplatzlärm
Für Schweizer Betriebe sind insbesondere SUVA, EKAS und die Vorgaben der VUV relevant. Wir messen unter realen Betriebsbedingungen und entwickeln technische Massnahmen, bevor organisatorische Lösungen oder persönlicher Gehörschutz als letzte Stufe betrachtet werden.
Unser Vorgehen
1. Messung
Schallpegel, Frequenzanteile und Betriebszustände erfassen.
2. Ursachenanalyse
Luftschall, Körperschall und Raumreflexionen trennen.
3. Konstruktion
Haube, Raum, Schalldämpfer oder Entkopplung dimensionieren.
4. Umsetzung
Montage mit Rücksicht auf Betrieb, Wartung und Sicherheit.
Maschinenlärm gezielt reduzieren
Wir analysieren den tatsächlichen Schallweg und entwickeln eine industrietaugliche, wartbare Lösung.
Passende Themen
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Wir unterstützen Sie von der Analyse über die Planung bis zur fachgerechten Umsetzung.
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